“Eine autistische Person, eigentlich jede Form von Anderssein, wird nur zur Abweichung, wenn sie versucht, sich anzupassen. Jenseits aller Zusammenhänge ist sie in sich vollkommen.”

Clara Törnvall

Peer – das bedeutet, ich bin selbst spät diagnostizierte ADHS-Autistin. Mein Lebensweg war alles andere als gerade, und vielleicht erkennst du dich ein Stück weit wieder:

Ich habe ausprobiert, abgebrochen, neu angefangen, studiert, gearbeitet und Kinder großgezogen – immer mit dem Gefühl, irgendwie „anders“ zu sein.

Schon in der Schule fühlte ich mich „falsch“. Zu laut, zu intensiv, zu viel – das wurde mir immer wieder vermittelt.
Und obwohl ich immer wieder aneckte oder scheiterte, fand ich doch Wege, weiterzumachen. Genau diese Wege haben mich dorthin geführt, wo ich heute bin. 

In meiner beruflichen Laufbahn – zwei Jahrzehnte von der Vorschulförderung und Schulsozialarbeit über die Ausbildungsbegleitung bis zum betrieblichen Eingliederungsmanagement – hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die als „schwierig“ oder „herausfordernd“ beschrieben wurden. Mir war jedes Mal klar:

Diese Menschen brauchen kein Urteil, sondern echtes Verständnis.

Erst mit meinen Diagnosen wurde mir bewusst, warum ich oft so intuitiv supporten konnte – ich hatte ja selbst mit ähnlichen
Herausforderungen zu kämpfen.

Intuitiv reicht mir jedoch nicht und so machte ich Fort- und Weiterbildungen und las und lernte und sog das Wissen auf, das mir auch selbst so viel Klarheit brachte. Unter anderem bin ich ADHS – Trainer für Erwachsene nach Prof. Lauth und aut.in Coach (systemische Autismusberatung)

Heute stehe ich hier mit dem Ziel, das Wissen weiterzugeben und dir die Unterstützung zu bieten, die ich mir früher selbst gewünscht hätte.

Kein Mensch sollte sich allein durchkämpfen müssen.

Gemeinsam können wir herausfinden, wie du deine Stärken leben und deine Herausforderungen angehen kannst – auf eine Art, die genau zu dir passt.

Meine Vision

Ich träume von einer Welt, in der Neurodivergente ein gutes Leben führen, sich selbst wertschätzen und in einem neuro-normativen System nicht nur bestehen, sondern sich behaupten können.  

Ich wünsche mir, dass Menschen – ob im Familienkreis, am Arbeitsplatz oder in therapeutischen Kontexten – ein echtes Verständnis für Neurodivergenz entwickeln. Daher biete ich auch Angehörigen, Unternehmen und Fachkräften Beratung an.

Wenn das gelingt, können wir alle profitieren und kommen einer neurodiversen Gesellschaft ein gutes Stück näher.

Anja vor derselben Kirchentür, Einstellung ist hier halbnah. Ein Stück des Bauwerks ist nun auch zu sehen. Anja trägt die schwarze Brille und den Mantel mit goldenen Knöpfen, hat in der linken Hand eine Hundeleine und die rechte Hand in der Manteltasche. Der Blick ist freundlich, geht leicht an der Kamera vorbei, der Mund leicht geöffnet zum lächeln. Rechts unten im Bild sind Kopf und Hals vom Mischlingshund Cookie zu sehen. Cookie schaut halb nach links, die Ohren sind aufgestellt. Das Fell hat einen Farbverlauf von Schwarz zu Beige wie bei einem Schäferhund.
Ich weiss nicht, ob Hunde neurodivergent sein können – aber sie sind (genau wie Katzen) manchmal die besten Menschen.

Ein paar Fakten über mich:

Haustiere und Freundschaften:

Ich teile mein Leben mit Haustieren und bin befreundet mit mindestens drei Rabenkrähen.

Die meisten Menschen in meinem Umfeld sind übrigens inzwischen ebenfalls neurodivergent.  

Spezialinteressen? Definitiv! Mein Interesse für Neurodiversität ist konstant, während der Hyperfokus auf andere Themen kommen und gehen kann. Musik und Podcasts in bunter Vielfalt gehen immer, draußen triffst du mich selten ohne Kopfhörer.

Vielleicht kannst du dich in einigen Punkten wiedererkennen. Vielleicht merkst du, dass deine Reise z.B. nach einer Diagnose gerade erst beginnt – oder dass du einen neuen Anstoß brauchst. Egal, wo du stehst: Ich lade dich ein, dir meine Angebote anzusehen und den nächsten Schritt mit mir zu gehen.

Schreib mir, wenn du bereit bist – ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

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